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Thread: Alternative Wege der Veröffentlichung


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Permlink Replies: 43 - Pages: 3 [ Previous | 1 2 3 | Next ] - Last Post: Jul 8, 2012 4:01 AM Last Post By: blumenengel
machtwort2

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: May 5, 2012 7:33 AM   in response to: kaffeemilch in response to: kaffeemilch
 
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Hatte erst gestern einen Buchtitel dieses Verlags bei Amazon entdeckt, der mich interessiert hat... der Klappentext hatte aber das Niveau eines Grundschülers...
Naja, ich hatte danach jedenfalls keine Lust, mir das Buch zu kaufen.
Überdies machen die die Bücher mMn im On-Demand-Verfahren, was den Verkaufspreis sofort exorbitant nach oben gehen lässt. Ich mag on demand Druck nicht, ist aber ne persönliche Einstellung.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
kewas3123

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: May 5, 2012 10:36 AM   in response to: kaffeemilch in response to: kaffeemilch
 
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Hab gerade mal auf der Website von tredition vorbeigeschaut. Problem ist dabei wohl, dass Du alle Verwertungsrechte auf 3 Jahre an die abgibst. Also kein KDP mehr. Ist halt die Frage, ob man das will ...
machtwort2

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: May 5, 2012 11:11 AM   in response to: kewas3123 in response to: kewas3123
 
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Das mit dem Abgeben der Rechte ist nichts Ungewöhnliches, und wenn der Verlag sich um E-Books etc kümmert, ist es ja auch ok.
Aaaaaber!
Zum einen behaupten sie zwar, ohne Zuzahlung zu arbeiten - wenn ich es richtig lese, verlangen sie aber ne Mindestabnahme... was auch nix weiter als ein versteckter Zuschuss ist.
Und wenn dann on demand gedruckt wird, hat man quasi keinerlei Kosten, sondern auf jeden Fall seinen Gewinn durch die Mindestabnahme in der Tasche. Soweit so gut und das ist in meinen Augen auch legitim (bis auf den Umstand, dass man den Versteckten Zuschuss nicht beim Namen nennt).
Aber jetzt kommts:
Wer sich Rechte nur für 3 Jahre sichert... wird der irgendwas unternehmen, um den Autor bekannt zu machen?? Wenn ja, wäre er schön blöd. Er reißt sich den Ar... auf, investiert in Werbung, in Zeit, in Ideen... und dann kommt tatsächlich der Punkt, wo das Buch läuft... und dann sind die drei Jahre um, der Autor geht zu nem "großen" Verlag, der sich ins gemachte Nest setzt und die Früchte erntet, die er nicht gesät hat.
Also ganz ehrlich. Eine zeitliche Begrenzung der Vertragslaufzeit klingt zwar für den Autor immer toll, bedeutet aber in meinen Augen nichts anderes, als dass der Verlag alles irgendwie laufen lässt, was kommt, das kommt und was nicht kommt, das bleibt...
Sollte man sich mal überlegen!
Und wenn man das noch mit dem Umstand kombiniert, dass er von sich sagt, er nähme keine Zuschüsse, diese dann aber hintenrum über Mindestabnahmen doch verlangt, dann ist er (bei mir) gleich unten durch. Sorry.
Wer seinen Autoren (als seinen Geschäftspartnern) falsche Tatsachen vorspielt ist meiner Meinung nach nicht sehr vertrauenswürdig.
kaffeemilch

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: May 5, 2012 11:36 AM   in response to: machtwort2 in response to: machtwort2
 
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ja, das dacht ich mir halt auch...auch wenn die erfahrungsberichte tredition fast schon in den himmel heben....naja, ich wart ja eh noch auf die rückmeldungen der verlage, die ich angeschrieben habe xD mal schaun obs vielleicht doch auf dem traditionellen weg klappt =)
der_wolf

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: May 6, 2012 2:16 AM   in response to: kaffeemilch in response to: kaffeemilch
 
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Mir ist bei Tredition Spambewerbung der Bücher durch die Autoren unangenehm aufgefallen, wogegen der Verlag nichts unternimmt. Wohl eher ein Negativbeispiel für BoD.
ebookautorin

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: May 18, 2012 9:26 AM   in response to: der_wolf in response to: der_wolf
 
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fresszahn

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: Jun 27, 2012 1:07 PM   in response to: ebookautorin in response to: ebookautorin
 
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Ich habe mittlerweile lulu, epubli und create space ausprobiert.

Bei Lulu stimmt die Quali der Bücher nicht so, da sie auf dem Buchrücken einen andersfarbigen Streifen setzen. Mein Buch in S/W kam auf cremefarbene Papier daher. Das sah einfach doof aus. Bilderdruck und Preis waren O.K.

epubli hatte für mich eine sehr gute optische Quali, war aber einfach zu teuer. Ich habe noch 2 andere Bücher bei denen veröffentlicht und die liegen wie Blei bei Amazon. Deren eigene Verkaufsseite finde ich übrigens gruselig. ISBN=19,00 Euro/Jahr

create space habe ich ausprobiert und nutze ich jetzt. Die Quali ist ok und der Preis ist der beste. Außerdem kommen bei Amazon keine 3 Euro Versand mehr drauf und der Versand ist echt schnell. Das war mein Hauptargument.
(schnell und wirr geschrieben! sorry) ;-)
blumenengel

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: Jun 30, 2012 1:44 AM   in response to: klabautermannn in response to: klabautermannn
 
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Also, ich habe so ziemlich die Nase voll von KDP.
8 Monate habe ich jetzt hier meine Geschichten hochgeladen, wurde teils von Lesern belästigt, weil ich ein Impressum drin hatte... (mal positiv, mal negativ, da steh ich ja mal so gar nicht drauf) und dann diese Rückgaben.

Bücher für 99Cent hat kaum jemand zurückgegeben, aber die teuren?
War es am Montag freigeschaltet, kamen plötzlich am Sonntag jede menge Rücknahmen, ich dachte wirklich, ich sehe nicht richtig.
Dabei bin ich nur eine Einzelperson, aber da draußen gibt es scheinbar viele, die das schamlos ausnutzen.
99 Cent -> Von 100 Verkäufen 0 Rückgaben
2,99 Euro -> Von 100 Verkäufen 30 Rückgaben
Beide sehr gut bewertet!
Der US Markt ist da ganz anders. Meine englischsprachigen Bücher werden besser bewertet und ich hatte nicht eine Rückgabe.

Daher werde ich die englischsprachigen weiterlaufen lassen und alle anderen Bücher bei KDP herausnehmen und über Verlage laufen lassen und sie werden nicht mehr als E-Book erscheinen, solange Amazon so weitermacht. Wenn ich nämlich mein E-Book für 100 Euro listen lasse (das kostet soviel, egal worüber man es macht), erscheint es auch bei Amazon und kann wieder für lau gelesen werden.
Dafür habe ich nicht soviel Zeit und Geld hineingesteckt, damit andere sich kostenfrei daran bereichern können.

Die Bücher werden die nächsten Wochen und Monate alle über Print on Demand Anbieter erscheinen, zwar zahle ich dafür eine kleine Gebühr (keine DKZ!!!), aber kann sicher gehen, das wenn jemand das Buch kauft, es nicht fertig liest, um es danach kostenfrei zurück zu geben...

Lulu kann ich nicht empfehlen, da wird man als Kunde richtig hängen gelassen, aber dazu gibt es genug Threats, wenn man das mal googled.

BOD und Tredition sind gut, man sollte beide Anbieter vergleichen.
CreateSpace würde ich nicht empfehlen. Gleiche Kosten wie bei BOD oder Tredition, und nur die Veröffentlichung seitens Amazon.
Zwar ist Amazon der größte Online-Buchhändler, aber man darf die rund 200 anderen Shops nicht ignorieren, auch dort wird viel gekauft und die Käuferschaft ist meistens viel netter, als die ganzen Fake-Freunde-Profile, die mit 1 Sterne Rezis nur so um sich werfen.
blumenengel

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: Jun 30, 2012 2:03 AM   in response to: klabautermannn in response to: klabautermannn
 
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Um nochmal auf Tredition zu kommen:

Ich habe bereits 2x mit Tredition telefoniert, kompetent und höflich, muss ich wirklich sagen, bei BOD ist das bislang nicht so gewesen... (Das ist aber auch nur meine Erfahrung!)

Sicher, man zahlt 149 Euro für die Buchveröffentlichung, hat aber keine monatlichen Kosten. Bei BOD zahlt man "nur" 39 Euro + 2 Euro Monatlich auf 5 Jahre! Da ist man am Ende bei 159 Euro und hat 2 Jahre länger, als bei Tredition.

Was ich bei Tredition noch besser finde ist das System, es ist einfacher als BOD, wo ich mich noch sehr gut an den nervigen Upload, der mich 14 Stunden gekostet hat, erinnern kann.
Bei Tredition z.B. kaufst du 25 Bücher zum Reduzierten Preis und kannst mit denen aber was machen! Werbung z.B.! Ich habe schon viele Blogger gefunden und kennengelernt, die nichts über mein E-Book schreiben wollten, aber JEDER wollte etwas über mein gedrucktes Buch schreiben und das bedeutet Werbung (und nette Kontakte :) ).
So kann ich 25 Bücher verschicken, an 25 Blogger, die je 300 Leser haben. Das macht eine Reichweite von gut 7.500 Lesern.
Man sollte auch mit eigener FB Seite werben, Homepage, wo man über alle seine Bücher berichtet und dann abwarten.
Gestern erschien ein kurzer anreiz, das eine Bloggerin bald was über mein Buch schreibt, mit FB verlinkung... und plötzlich addeten mich über 40 Leute, binnen weniger Stunden!!! Damit hätte ich auch nicht gerechnet.
Natürlich kommt es auch darauf an, worüber man schreibt.
Erotik und Kinderbücher? Da wird man kaum einen Blogger finden.
Fantasy und Liebe? Das geht eher, wenn die Story gut ist.

Man sollte diese Print on demand Anbieter nicht verteufeln, nur weil sie kein Kostenfreies Lektorat anbieten. Natürlich nicht?! Da sitzen Menschen, die das gelernt haben, die sich Stundenlange arbeit mit eurem Buch machen, damit auch ja kein Fehler drin ist. Groß und Kleinschreibung, Komma, Satzzeichen, Leerzeichen etc.
Dafür habe ich einen Anbieter, das kostet zwar, bei einem 200 Seiten Buch z.B. 250 Euro. Aber danach sind keine Fehler mehr drin und es lohnt sich einfach.
Wenn man Photoshop hat und seine Bilder z.B. bei istock oder shutterstock kauft, kann man auch ein schönes Cover zaubern, oder fragt einen Illustrator.
Natürlich kostet das Geld, die haben ja auch arbeit damit. Was meint ihr denn, was ein Verlag für Ausgaben hat? Und da bekommt man teils nur 3-7% für ein Buch, bei BOD sind es schon 10% (mindestens). Auch wenn die Bücher über einem Verlag günstiger sind (für die Käufer), aber im Grunde verdient man damit nicht mehr...

Nur ein Buch zu schreiben und zu erwarten, das es sich gleich 1.000 oder 10 oder 20 Tausend mal verkauft, ist Utopie. Das kann passieren, aber das ist doch sehr selten.
Man muss schreiben, investieren und vielleicht nach 4-5 Büchern hat man eine Stammleserschaft und dann verkaufen sich die Bücher auch besser.
Ich kenne viele self-publishing Autoren, die machen das seit Jahren so. Eine, die hat vor 6 Jahren angefangen und kann heute davon leben und zwar so gut, das sie momentan ein Haus baut und ihre 4-5 Tausend Monatlich hat, durch das self-publishing + Autorenverträge bei großen Häusern, die erst dadurch auf sie Aufmerksam geworden sind.

Nur bei KDP zu veröffentlichen und zu hoffen, das man dadurch reich wird, weil man sich Lektorat/Korrektorat und ein schönes Cover spart, das kann passieren, aber... die Wahrscheinlichkeit ist irre gering. (Vor allem in Deutschland)
ebookautorin

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: Jul 3, 2012 4:23 PM   in response to: blumenengel in response to: blumenengel
 
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@ Blumenengel: Das ist richtig krass!

Ich habe neulich meine Verkaufszahlen ins Blog gestellt, und ich dachte gar nicht an die Rückgaben, weil das bei mir kaum ins Gewicht fällt. Im Mai hatte ich 63 Verkäufe, und davon wurden 2 zurück gegeben, das war schon eher viel bei meinem Ratgeber.

Bei meinem Blogeintrag hatte ich die schon abgezogen, ich glaub, ich häng das nicht an die große Glocke, dass man die E-Books auch zurück geben kann. http://ebookautorin.de/ebook-verkaufszahlen-amazon/

Viele Grüße
Irene
ebookautorin

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: Jul 3, 2012 4:24 PM   in response to: blumenengel in response to: blumenengel
 
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Doppelpost gelöscht.

Ich schau mir übrigens gerade Xinxii an, weil ein zusätzliches PDF wohl nicht schlecht wäre für Leute, die sich die Kindle-App nicht installieren wollen. Bei den Tantiemen muss man halt bedenken, dass die deutsche USt viel höher ist als die luxemburgische.
kewas3123

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: Jul 3, 2012 10:26 PM   in response to: ebookautorin in response to: ebookautorin
 
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Inzwischen dürfte die Rückgabemöglichkeit wohl allgemein bekannt sein, vor allem, da man direkt nach dem Kauf auf dem Kindle darauf hingewiesen wird.
Allerdings denke ich nicht, dass alle Rückgaben von bösen Gratislesern kommen. Gerade auf dem iPad kauft man schnell mal versehentlich ein Buch, wenn man zum Scrollen an der falschen Stelle ansetzt. Da ist es nur legitim, den Kauf dann auch wieder zu stornieren.
machtwort2

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: Jul 3, 2012 11:13 PM   in response to: kewas3123 in response to: kewas3123
 
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Nun, im Großen und Ganzen finde ich die Rückgabemöglichkeit nur gercht, auch wenn ich im letzten Monat erstmal im größeren Umfang damit konfrontiert wurde.
Aber gut, 3% sollte man am Ende doch verkraften.
Die Gefahr ist bei Kurzgeschichten besonders hoch, dass der Leser nach dem Konsum die Zeit nutzt, obwohl er die gesamte Geschichte gelesen hat und sie ihm auch gefallen hat.
Wer jedoch eine dicke "Schwarte" liest, schafft das oft nicht in der erlaubten Rückgabezeit, somit dürfte da die Zahl der Abstauber geringer sein.
Aber was solls, wenn es danach geht, hätten wir zu exklusiven Papierbuchzeiten auch gegen die Bibliotheken wettern müssen, wobei ich rückblickend sagen muss, es waren stets gute Kunden ;-)
vonroth

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Registered: 20.03.12
Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: Jul 4, 2012 5:07 AM   in response to: kaffeemilch in response to: kaffeemilch
 
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Die tun sich alle nichts!

Ich lass meine Bücher bei einem kleinen Verlag in geringer Stückzahl drucken. Der besorgt ISBN, trägt sie in VLB ein und ist einem Großhändler angeschlossen. Da gehen immer mal wieder 10-20 Exemplare weg.
Klar zahle ich die Bücher und Leistungen wie Cover und ISBN erst mal vor, aber in jetzt gut einem halben Jahr ist die Auflage von 200 Stück fast weg. Hätte mal lieber mehr drucken lassen...
Bin sehr zufrieden.
xheikox

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Re: Alternative Wege der Veröffentlichung
Posted: Jul 4, 2012 12:25 PM   in response to: vonroth in response to: vonroth
 
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verrätst du den Verlag?
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