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Thread: Erfahrungen mit Create Space?


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Permlink Replies: 50 - Pages: 4 [ Previous | 1 2 3 4 ] - Last Post: Jun 2, 2012 3:12 PM Last Post By: der_wolf
ebookautorin

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Re: Erfahrungen mit Create Space?
Posted: Jun 1, 2012 4:08 PM   in response to: kaffeemilch in response to: kaffeemilch
 
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Wegen meiner Kritik am Umschlag von BoD-Büchern (auf der vorigen Seite ganz oben): Ich hatte eben ein Buch aus einem Verlag in der Hand, das hatte dieselbe matte und empfindliche Beschichtung. Vielleicht eine Mode, die hoffentlich bald vorbei geht.

@ Udalerich: Ich mach jetzt mal die Kanzlerin und nenne deinen Beitrag "nicht hilfreich".

Wenn du dich so viel besser auskennst - wie wärs mit konkretem Input?
udalerich

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Re: Erfahrungen mit Create Space?
Posted: Jun 2, 2012 2:12 AM   in response to: ebookautorin in response to: ebookautorin
 
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@ ebookautorin: kein Problem, kann ich gut mit leben.
Es geht mir nur, nicht nur in diesem Beitrag, ziemlich auf die Hutschnur, wie sich offenbar einige Autoren nicht einmal bemühen, selbst die rechtlichen Grundbedingungen herauszufinden.
Sei es die Buchpreisbindung, seien es Fragen zu Urheberschaft. Die entsprechenden Gesetze findet man ohne große Suche ebenfalls im Netz, als Volltextausgabe unter 'juris', und dann muss man nur lesen.
Wenn man dann etwas nicht versteht, kann man selbstverständlich die Gemeinde befragen, dann auch möglichst konkret. Aber aus den Fragen ist offenkundig, dass die Betroffenen nicht einmal wissen, dass es irgendwelche rechtliche Rahmenbedingungen gibt. (es gibt in Deutschland nichts, was nicht irgendwo geregelt wäre...) Oder in einem anderen beitrag der Hilferuf: wie kriege ich mein Buch in kdp? Da kann man nur sagen, Lesen bildet, denn grundsätzlich ist das hier in der Anleitung ja beschrieben, auch wenn es nicht ganz didaktisch, oder müsste man sagen vorgekaut, ist.
Und wenn dann Nichtwissen mit Vermutungen oder Halbwissen beantwortet wird, ist das noch weniger hilfreich.
Ich kriege da wirklich nen Fön, wenn ich sehe, wie blauäugig oder kann man sagen naiv, da manche ans Werk gehen, frei nach dem Motto: och, ich schreib mal eben ein Buch.
So, musste mal raus...
Im Übrigen: ich würde aus mehreren Gründen nicht mit Create Space arbeiten. Erstens hat Amazon schon viel zu viel marktmacht. Von 'Konkurrenz' kann man da schon nicht mehr sprechen. Durch die Beschränkung auf den amazoninternen Verkauf wird versucht, einen eigenen separaten Markt zu bilden, auch ganz ersichtlich um nationale Gesetze zu umgehen. Die Bücher können preislich daher auch einigermaßen mithalten, weil es eben keinen Groß- und Zwischenhandel und erst recht keinen Buchhandel mehr gibt, der natürlich auch ein klein wenig mit verdienen will. Welche Folgen das hat, kann ich nicht absehen, nur vermuten. Ich gehe jedenfalls gerne in einen Buchladen und stöbere da ganz altmodisch in den Regalen.
Ich lasse daher meine Bücher ganz altmodisch bei einer Druckerei drucken, zu der ich auch Kontakt habe, und verkaufe sie über die verschiedensten Vertriebswege, sogar über Amazon.
kaffeemilch

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Re: Erfahrungen mit Create Space?
Posted: Jun 2, 2012 2:34 AM   in response to: udalerich in response to: udalerich
 
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ich bin mal so frei und lehn mich aus dem fenster:
meine generation ist eher im internet tätig, als in buchhandlungen. sogar unsere pflichtlektüren für das literatur-seminar werden über amazon bestellt- oder gratis aufn kindle gepackt...daher lohnt sich createspace auf jeden fall
ebookautorin

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Re: Erfahrungen mit Create Space?
Posted: Jun 2, 2012 4:09 AM   in response to: kaffeemilch in response to: kaffeemilch
 
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falscher Thread, gelöscht
ebookautorin

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Re: Erfahrungen mit Create Space?
Posted: Jun 2, 2012 12:13 PM   in response to: udalerich in response to: udalerich
 
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ich würde aus mehreren Gründen nicht mit Create Space arbeiten. Erstens hat Amazon schon viel zu viel marktmacht. Von 'Konkurrenz' kann man da schon nicht mehr sprechen. Durch die Beschränkung auf den amazoninternen Verkauf wird versucht, einen eigenen separaten Markt zu bilden, auch ganz ersichtlich um nationale Gesetze zu umgehen. Die Bücher können preislich daher auch einigermaßen mithalten, weil es eben keinen Groß- und Zwischenhandel und erst recht keinen Buchhandel mehr gibt, der natürlich auch ein klein wenig mit verdienen will. Welche Folgen das hat, kann ich nicht absehen, nur vermuten. Ich gehe jedenfalls gerne in einen Buchladen und stöbere da ganz altmodisch in den Regalen. <

Ich auch. Was kaufen kann ich aber nur, wenn ich Geld verdiene, und das tut man mit Büchern aus Verlagen kaum noch. Meine Wohnung in ein Bücherlager zu verwandeln und ständig zur Post rennen kommt nicht in Frage, ich stell mich ja schon an, wenn ich was auf Ebay verkaufen will.

Zum Buchhandel: Ich lebe in München und bin auf dem Land aufgewachsen, in einem Dorf ohne Buchhandlung. Meine bäuerlichen Vorfahren haben womöglich gar nicht gelesen außer mal eine Zeitung oder sonstige Information. Einen Buchladen gab es in der Kreisstadt (Busverbindung nur morgens, mittags, abends), in dem ich nur selten war, ich habe vor allem die Bibliothek genutzt. Das war in den Achtzigern lange vor dem Internet. Später habe ich meine Bücher überwiegend in Buchhandlungen gekauft, die mir einiges bedeutet haben. Dann kam Hugendubel, der einiges verdrängte und bei dem ich bis heute recht selten kaufe. Bei Amazon kaufe ich keine Bücher, ausgenommen solche, die als PoD erschienen sind. Heute bestelle ich oft gebrauchte Bücher von Privatanbietern auf Booklooker.

Akademikerkinder rennen aber massenhaft zu den großen Ketten, ohne über die Folgen nachzudenken. Vielleicht gibt es ja kein Bildungsbürgertum mehr? Vielleicht weiß das Bürgertum nicht mehr, was man tun muss, um etwas zu bewahren, und betrachtet manches als allzu selbstverständlich? Nicht wirklich mein Problem, auch wenn ich es um manche geschlossene Buchhandlung schade finde.

Der Zwischenhandel verdient übrigens ganz ordentlich, übrigens auch bei den Apotheken. In manchen Ländern gibt es den Apotheken-Zwischenhandel gar nicht, auch deshalb sind Medikamente im Ausland oft günstiger. Oft gibt es einen zweiten Weg, es muss nicht alles bleiben wie es ist.

Createspace könnte doch dazu führen, dass Epubli und BoD die Preise senken, ich halte es sogar für wahrscheinlich. Epubli gehört übrigens Holzbrinck (Tagesspiegel, die Zeit, Parship...), und dieser Verlag hat Unsummen in StudiVZ versenkt, man kann sich also Experimente leisten. Soll doch Holzbrinck das Bürgertum retten. Oder es bleiben lassen. Das Bürgertum liest eh am liebsten Sarrazin, egal ob von Amazon oder Thalia. Meine weniger belesenen älteren Verwandten auf dem Dorf haben Wichtigeres zu tun: Rasen mähen, Enkel hüten, Essen kochen, Tiere füttern und so weiter.

Schönes Wochenende
Irene
Ebookautorin.de
der_wolf

Posts: 724
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Re: Erfahrungen mit Create Space?
Posted: Jun 2, 2012 3:10 PM   in response to: ebookautorin in response to: ebookautorin
 
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Um mal wieder auf die Ursprungsfrage zurückzukommen:

Gestern abend Account angelegt und E-Book-Manuskript auf Print umformatiert in Word (eins der Print-Formate von Creaspace gewählt).

Heute früh weiter formatiert und redigiert (das E-Book war seinerzeit nicht lektoriert gewesen und hatte einige Tippfehler sowie alte RS, jetzt neue RS).

Hochgeladen zu CS, Fehlermeldung: Schriftart fehlt.

Schriftart embedded, Word-Datei 3 MB statt 200 k. Fehlermeldung blieb, sah aber online ok aus. (Bod hat fehlende Schriftarten im File früher NICHT moniert).

Cover gemacht. Faul gewesen, auch hier kein eigenes PDF gemacht (kann ich, ist aber nervig, grad mit der richtigen Platzierung der Schrift auf dem Rücken), sondern Cover Creator genommen - weiter hinten gibt es ein paar, wo man bestehende Cover einspielen kann, denen aber natürlich beim E-Book Rücken und Rückseite fehlen.

Alles abgespeichert - 48 Stunden warten

Die 48 Stunden waren soeben grad rum, waren also keine 12 Stunden. Buch ist ok, CS hat nix auzusetzen. Man kann sich ein PDF runterladen oder Proof-Exemplare bestellen. 12 $ Porto Lieferzeit 6 Wochen 15 $ Porto Lieferzeit 2 Wochen. Hab erstmal 10 Exemplare bestellt, wenn eh' drei an die Bibliotheken müssen (BoD macht das selbst), Fehlermeldung: Gehen nur 5. also 5 bestellt. Die kosteten nun mit Porto 28 $. Das Buch später bei Amazon.de 8,50 € oder so (hab die MwSt vergessen, also wohl knapp 9 €). Für ein einzelnes Buch lohnt es sich natürlich nicht,d en Proof aus USA zu ordern.

In Amazon.de ist es noch nicht gelistet, wär jetzt auch etwas viel verlangt.

Also ich finde, das geht recht flott, allerdings wird ein anderer dafür sicher 3 Tage benötigen und nicht 5 Stunden wie ich und man muß natürlich Englisch können und eine Kreditkarte haben, sonst klappt das nicht mit den Proofs aus USA.

Das mit den Zoll-Maßen war mir egal, das kann ich doch in PS ebenso eingeben wie cm und in Word auch (hab ich jedenfalls).

Was mich jetzt etwas wundert, ist daß ich eine Verlagsadresse angeben soll, wird jedenfalls in dem weiter vorne verlinkten Thread angegeben. Bei E-Books muß ich das auch nicht und ich hab nun schon 12 Jahre Bods draußen, in dem keine Verlagsadresse steht, hat BoD auch nie verlangt, nur BoD Norderstedt muß drinnenstehen. Klar wäre ich haftbar, wenn mit dem Buch was wäre, aber BoD bzw. CS haben ja meine Adresse und würden mich dann schon rupfen. Hab nur drinstehen Herstellung und Vertrieb CS/Amazon, Lektorat & Layout ich, die üblichen juristischen Sätze und die ISBN. BoD will ja seit Neuestem auch diesen Satz über die 2 Exemplare in der Nationalbibliothek drin haben, aber der steht auch in Verlagsbüchern nur selten und wichtiger ist es doch wohl, die 2 da hin zu schicken, wenn CS das nicht tut, als das ins Buch zu schreiben.

Wenn ich jetzt aber vergleiche: BoD knapp 40 € ohne Belegexemplar, CS 5 Belegexemplare für 20 € oder nix wenn kein Belegexemplar und keine Datenhaltungsgebühr nach 2 Jahren ist CS deutlich günstiger....

...sofern man nur über Amazon verkaufen will. Denn KNÖ, Libri & Co. werden so natürlich nicht beliefert. Ob das auch irgendwann als Extended Service kommt wie der Verkauf in USA (den ich nicht brauche, ist ja ein deustches Buch)? Dann wär es perfekt.

Außerdem könnte es interessant sein,w enn man wirklich auf den US-Markt will. Dann braucht man aber diese Steuernummer...

Nachricht wurde bearbeitet von: Jonas dem Wal
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