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Thread: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?


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Permlink Replies: 66 - Pages: 5 [ Previous | 1 2 3 4 5 | Next ] - Last Post: Jul 19, 2012 8:24 AM Last Post By: machtwort2
machtwort2

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 11, 2012 2:54 AM   in response to: kewas3123 in response to: kewas3123
 
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Meinst du ehrlich, dass (z.B.) die Herz-Scherz-Romanheftchen als Schnäppchen anzusehen wären? Kosten auch nicht viel, haben ihren festen und treuen Leserkreis aber als Konkurrenz sehe ich diese nicht an.
So auch nicht die 99-Cent-Indie-Publikationen.
kewas3123

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 11, 2012 3:00 AM   in response to: machtwort2 in response to: machtwort2
 
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Wenn man den Inhalt betrachtet, sind meistens 99 Cent noch zuviel :-). Aber ich meine auch eher die Aktionspreise, bei denen Bücher kurzzeitig zum Sonderpreis angeboten werden. Auch das sollte ein gutes Buch eigentlich nicht nötig haben.
machtwort2

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 11, 2012 3:48 AM   in response to: kewas3123 in response to: kewas3123
 
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Aber ich meine auch eher die
Aktionspreise, bei denen Bücher kurzzeitig zum
Sonderpreis angeboten werden. Auch das sollte ein
gutes Buch eigentlich nicht nötig haben.

ich denke, auch das werden (hoffentlich) nur die Indies machen.
Wer eine Firma hat und die vernünftig führt, kalkuliert den Preis nicht mit dem Daumen sondern aufgrund mathematischer Regeln und ist dann froh, wenn er den preis einmal bei der Kundschaft durchgesetzt hat. Wenn er mit Schnäppchenaktionen glaubt, seinen Umsatz ankurbeln zu können, mag er zwar Recht haben, aber Umsatz bedeutet nun mal nicht Gewinn.
An diesem Punkt hat schon Neckermann Schiffbruch erlitten...
hardwarehero

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 11, 2012 4:01 AM   in response to: machtwort2 in response to: machtwort2
 
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Nur werden die paar echten Verleger hier wohl kaum das Pendel zum Ausschlag bringen. Während wir (hoffe ich) vernünftig kalkulieren, gibt es auf jeden von uns mindestens 500 "Autoren". Lass jeden zwei Bücher pro Jahr veröffentlichen, mehr oder weniger gut oder schlecht, ganz egal. Macht irgendwo zwischen 3000 und 4000 Titel per annum - und die merkst du. Von denen rechnet kaum einer BWL-mäßig, da sie meist nur aus Gag schreiben und sich halt gerne auf einem Buchcover lesen. Richtig, 99 Cent sind da oft schon zu viel, aber das weiss der Kunde ja nicht. Und diese Sonderpreis-Geschichte ist grober Unfug. Selbst wenn ich die Buchpreisbindung vom Tisch wische, ich verweise nochmals auf die USA. Dort ist dieser Indie-Markt gerade dabei sich selbst zu erwürgen, da natürlich bei 300 Millionen Amis ein Vielfaches von dem was bei uns veröffentlicht wird gerade den Markt flutet. Das ist geradezu inflationär und bietet Lesern länger Lesestoff für wenig oder kein Geld als man je lesen kann.

Nachricht wurde bearbeitet von: hardwarehero
kewas3123

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 11, 2012 7:20 AM   in response to: hardwarehero in response to: hardwarehero
 
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Einfacher wird es bestimmt nicht. Da kann man nur hoffen, dass der ebook-Markt insgesamt weiter wächst und sich Qualität letztendlich durchsetzt.
tomrodi

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 11, 2012 2:05 PM   in response to: machtwort2 in response to: machtwort2
 
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http://... aber Umsatz bedeutet nun mal nicht Gewinn.

Hätten eBooks Stückkosten, wäre der Satz sogar korrekt ;-)
Nun sind - von der Steuer abgesehen - aber alle bei einem eBook anfallenden Kosten Fixkosten, somit ist jeder Betrag, der über die bloßen Produktionskosten des Initialexemplars hinausgeht Gewinn (vor Steuern) und das wiederum bedeutet: Doch, im eBook-Bereich ist jede Umsatzsteigerung auch eine Gewinnsteigerung.
machtwort2

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 11, 2012 10:41 PM   in response to: tomrodi in response to: tomrodi
 
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http://... aber Umsatz bedeutet nun mal nicht Gewinn.

Hätten eBooks Stückkosten, wäre der Satz sogar
korrekt ;-)
Nun sind - von der Steuer abgesehen - aber alle bei
einem eBook anfallenden Kosten Fixkosten, somit ist
jeder Betrag, der über die bloßen Produktionskosten
des Initialexemplars hinausgeht Gewinn (vor Steuern)
und das wiederum bedeutet: Doch, im eBook-Bereich ist
jede Umsatzsteigerung auch eine Gewinnsteigerung.


Stimmt auch nicht ganz. Als Firma hat man gewisse (nicht unerhebliche Fixkosten) und wenn man trotz hohem Umsatz diese nicht erwirtschaften kann, hat man eben keinen Gewinn..
Ich rede nicht nur von Steuern, sondern auch von Miete, Strom, Heizung, Wasser, Krankenkasse, Gehältern usw.
Und unter diesen Umstanden ist es schon interessant, ob man 100 Bücher verkauft und an jedem 35 Cent verdient, oder ob man "nur" 50 Bücher verkauft und an jedem 3,50 Euro hat...
tomrodi

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 12, 2012 2:11 AM   in response to: machtwort2 in response to: machtwort2
 
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Das stimmt zwar, aber diese Dinge rechne ich schlichtweg nicht zur Bilanz des Buches, weil sie mit dem Buch nichts zu tun haben. Miete etc. müsste ich ja auch dann bezahlen, wenn ich keine Bücher rausbringe.

Okay, der Punkt Gehälter verrät mir, dass du aus Verlagssicht argumentierst. Die aber kann verlagsunabhängigen Autoren schlichtweg egal sein. Wir produzieren günstiger und geben diesen Kostenvorteil an unsere Kunden weiter, indem wir unsere Buchpreise entsprechend anders (günstiger) kalkulieren.
Wenn Verlage mit diesen Vorteilen nicht Schritt halten oder zum Ausgleich einen besseren Kundendienst (Lektorat, Gestaltung etc.) bieten können der dem Kunden einen entsprechenden Aufpreis wert ist, sind sie eine am Markt obsolete Organisationsform.

Ob Verlage das können, weiss ich nicht. Sie können fraglos einen Mehrwert bieten, aber ob dieser den Kunden auch einen entsprechenden Preis wert ist und bleiben wird, das ist noch nicht raus.
machtwort2

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 12, 2012 2:29 AM   in response to: tomrodi in response to: tomrodi
 
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Ich argumentiere stets aus der Sicht eines Unternehmers, auch das Posting, auf das sich unsere Diskussion bezieht, begann:
Wer eine Firma hat und die vernünftig führt...
... aber Umsatz bedeutet nun mal nicht Gewinn.

Und wenn du meine Meldungen hier verfolgst, wirst du wissen, dass ich eben nichts von 99 Cent Selfpublishings halte, weil die Qualität meist nicht mal 99 Cent wert ist.
Klar muss ich als Unternehmer meine Vorzüge herauskehren, um mich von den 99 Cent Indies abzuheben, aber ich denke, auch der Herz-Schmerz-Roman-Leser erwartet ein halbwegs fehlerfreies Romanheftchen und dem E-Book-Leser wird es auf Dauer nicht anders gehen. Und ich sagte es auch bereits mehrfach, ein Buch mit 300 Normseiten kann man nicht für 99 Cent verkaufen, wenn man die gesamte Publikationsvorstufe (von Druckvorstufe kann man ja hier nicht reden) ordentlich gemacht hat. Ein Fremdlektor (für die Indies) kostet Geld und der Kumpel, der diesen für ne Lage Bier ersetzen soll, ist nun mal kein Lektor. Also hat man dann entweder ein entsprechend grausiges Ergebnis, was man billig anbieten kann, oder man hat was Vernünftiges, muss dann aber einen entsprechenden Preis verlangen... sogar als Indie - es sei denn, man gibt sich der Illusion hin, dass man von seinem E-Book 5000 Stück verkauft!
tomrodi

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 12, 2012 2:56 PM   in response to: machtwort2 in response to: machtwort2
 
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Nunja, eine Firma kann auch aus zwei Menschen bestehen...

Zum Thema: Ich halte 0,99 € ebenfalls für zu wenig, ausser für gemeinfreie Werke und Kurzgeschichten. Aber ich halte auch Bubble Tea für absolut scheusslich und trotzdem gibt es das Zeug inzwischen überall.
Der Markt interessiert sich nicht dafür, ob wir (als Einzelpersonen) Dinge für gut halten oder ob unsere Kalkulation mit den erzielten Preisen funktioniert.

Entweder funktioniert unsere Kalkulation, dann bestehen wir am Markt - oder sie funktioniert nicht, dann machen wir ein Verlustgeschäft und verschwinden letztlich vom Markt.
Heisst hier: Entweder die Preise steigen, der Markt spaltet sich oder das Verlagswesen mit seinem großen teuren Verwaltungsapparat baut sich tiefgreifend um. Oder es verschwindet in den Annalen der Geschichtsschreibung wie so viele Branchen zuvor.
machtwort2

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 12, 2012 10:32 PM   in response to: tomrodi in response to: tomrodi
 
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Nun, da die meisten Indies immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie nicht in der Lage sind, ne halbwegs fehlerfreie Rechtschreibung zu generieren.
Klar, die Gruppe: "Ey Altah, kommste Mäkkes?" wird sich nicht für Rechtschreibung interessieren, aber die dürfte eh kaum Bücher lesen.
Und wer etwas mehr im Kopf hat, den stören, Kommas die, dort sind wo sie, nicht hingehören unt auch Wordschöbvungen, dieh nicht im Duten schtehen, stöhren deren Lehsevlus gewahltick...
Und da sollte bei einer Verlagspublikation eben eine verhältnismäßig große Sicherheit bestehen, dass man ein halbwegs vernünftig lektoriertes Werk bekommt... bis auf diverse Dienstleister... aber das sagte ich schon oft genug!
vkuczkowski2

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 13, 2012 6:29 AM   in response to: machtwort2 in response to: machtwort2
 
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"Ey Altah, kommste Mäkkes?" würde sicher ein Bestseller werden:-)
Das wäre endlich auch mal ein Buch, das man bei Youtube in die Charts bringen kann.
1 Tag Videodreh in der Berliner U-Bahn und fertig ist das Kunstwerk:-)
hardwarehero

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 14, 2012 12:08 AM   in response to: tomrodi in response to: tomrodi
 
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Also ob hier wirklich viele Leute mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund, sprich dem Wissen über eine echte Kalkulation sind, wage ich mal zu bezweifeln. Und da nehme ich auch gewisse Verleger nicht aus. Aber das ist sicher Ansichtssache.

Ich finde 99 Cent grundsätzlich zu wenig, auch für gemeinfreie Werke. Ich lese viele Klassiker und habe es echt aufgegeben, die kostenlosen Werke zu ziehen. Ich könnte echt schäumen vor Wut wegen dieser Schrott-Formatierung, überall Klammern mit Seitennummern, wenn überhaupt ein Inhaltsverzeichnis dann funzt es nicht etc. etc. etc. (letzteres nervt mich immer extrem bei Gedichtbänden). Ich kaufe seit Monaten die Dinger für zwei oder drei Euro und bin damit bisher sehr gut gefahren. Ich bezweifle auch ob amazon, die ja immer diese wahnsinnig schöne Leseerfahrung beschwören, sich damit einen Gefallen getan hat.

Schlußendlich muss man das Ganze aber - und das ist das ENTSCHEIDENDE - mal vom Blickwinkel des Käufers sehen. Wie viele Leute gibt es denn in D,A,CH, die das Thema Gemeinfreiheit "beherrschen"? Die kannst du aber zählen. Die meisten sehen doch nur "Booah, ein Klassiker wie 'In 80 Tagen um die Welt' für 99 Cent? Warum kostet dann der Krimi vom letzten Jahr 7.99?"

Klar, wir, die "Erleuchteten" ;-) kennen den Background, aber der Kunde nimmt das was er sieht war. Und auf diesen Lerneffekt können wir alle gerne verzichten.

Nachricht wurde bearbeitet von: hardwarehero
steinbach76

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 14, 2012 4:03 AM   in response to: hardwarehero in response to: hardwarehero
 
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Als bekennender Indie-Autor finde ich es immer wieder seltsam, wie über die 99 Cent gelästert wird. Man könnte meinen, die 99-Cent-Autoren seien allesamt der deutschen Sprache und Interpunktion nicht mächtig. Dabei wird gern übersehen, daß gerade jene, die unter der hier vermuteten Selbstüberschätzung leiden, nicht mit 35% zufrieden sind - sie wollen die 70% haben und stellen deshalb ihre Werke teurer ein.

Oder anders ausgedrückt: ich finde in jeder Preisklasse haarsträubende Werke. Der Blick ins Buch zeigt aber schon vor dem Kauf, auf was man sich als Leser einläßt. Ich achte durchaus auf Umfang (20 Seiten sind mir keine 99 Cent wert!) und dann auf die Leseprobe. Auf die, oftmals getürkten, Rezensionen achte ich weniger; einfach, weil die Mechanismen zu eingespielt und oft auch leicht durchschaubar sind.

Es braucht keinen betriebswirtschaftlichen Hintergrund für einen Indie. Hier ist das Schreiben nicht Broterwerb, sondern Liebhaberei. Der echte Indie schreibt, weil es für ihn eine völlig normale Lebensäußerung ist; es gehört dazu, unabhängig von jedem Gedanken an Veröffentlichung. Daß es mit dem Kindle-eBook nun doch eine feine Möglichkeit gibt, das Geschriebene anderen zur Verfügung zu stellen, ist natürlich eine feine Sache. Aber es wird nicht extra dafür geschrieben; jedenfalls nicht von Leuten wie mir.

Wer aus Liebhaberei schreibt, kämpft nicht weniger als der Autor zum Zwecke des Broterwerb mit der Sprache und wer ein wenig stolz sein will auf sein eigenes Werk, der wird nicht alle Regeln der Rechtschreibung mißachten.

Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Aber Ausnahmen gibt es auch bei Papierbüchern und bei 9,99-Euro-eBooks :-)
machtwort2

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Re: Urheberrecht Witzesammlungen oder Glückwunschsammlungen?
Posted: Jun 14, 2012 5:09 AM   in response to: steinbach76 in response to: steinbach76
 
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Steinbach, ohne dir zu Nahe treten zu wollen, erkenne ich aus deinem Postig sofort, dass eben auch du zu denen gehörst, die DRINGEND ein Lektorat benötigen, egal ob du dein Buch für 99 Cent anbietest oder für 9,99€.
Ich gehe noch weiter: Solltest du dein Werk mal einem Verlag angeboten haben, dann wird im Eingangslektorat noch während man dabei ist, dein Anschreiben zu lesen, dankend abgewunken und dir den Manu OHNE selbiges zu prüfen zurückgeschickt.
Wie ich darauf komme?
Folgender Satz stammt von dir:
Der Blick ins Buch zeigt aber schon vor dem Kauf, auf was man sich als Leser einläßt.<
Dass man "lässt" mit "ss" schreibt, würde ich dir auf meinem Schreibtisch noch durchgehen lassen, aber dass du "auf was" schreibst statt "worauf", das zeigt mir, dass dein Buch, mag es noch so eine tolle Story beinhalten, so schlecht geschrieben sein dürfte, dass das Lektorat zu aufwändig sein wird, als dass es sich rechnen würde.
Es sind oft Kleinigkeiten, die entscheiden, welches von den über 4000 Manus, die jedes Jahr reinkommen, am Ende einen Vertrag angeboten bekommt. Und so ein Grammatkschnitzer ist das Todesurteil.
Und wenn ich den in der Leseprobe eines E-Book fände, wäre das für mich auch der Grund, dieses Buch von meiner Wunschliste zu streichen...
Wer aus Liebhaberei schreibt, kann das sicherlich tun, der darf da auch Fehler einbauen, soviel er möchte. Wer mit dieser Sache jedoch an die Öffentlichkeit geht, muss auf Qualität achten.
Wenn der Klempner bei dir im Haus nur einen Flansch nicht anzieht, setzt er dir das Haus unter Wasser. Du würdest mit Recht sagen: "Der Kerl hat nur Pfusch gemacht." ... auch wenn die gesamte restliche Arbeit mustergültig ausgeführt wurde.
Wenn in einem Buch so ein Fehler drin ist... ist es ebenso Pfusch!

Nachricht wurde bearbeitet von: machtwort2
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