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Thread: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?


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Permlink Replies: 10 - Pages: 1 - Last Post: Nov 2, 2017 10:20 AM Last Post By: Marlis Blunk Threads: [ Previous | Next ]
Marlis Blunk

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Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 6:43 AM
 
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Liebe Community,
ich beziehe eine Altersrente, bin also gesetzlich krankenversichert, und habe kürzlich an meine Krankenkasse Meldung von Nebeneinkünften gemacht.
Das ist für die KK völliges Neuland und ich habe noch keine endgültige Rückmeldung erhalten. Ich weiß aber, dass die Frage im Raum steht, ob ich den vollen oder den halben Beitragssatz zahlen muss. Ist jemand von Euch in der gleichen Situation und wenn ja, wie hat die KK entschieden?

Falls derjenige nicht über die Community schreiben möchte, hier meine Mailadresse: mail@malin-blunk.de

Viele Grüße
Marlis
juergen13716

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 6:58 AM   in response to: Marlis Blunk in response to: Marlis Blunk
 
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Ich bin zwar noch nicht soweit, aber bald.
Ich würde auf jeden Fall mal zum Rententräger Deutsche Rentenversicherung gehen. Die kennen sich in der Beratung mit so etwas aus, das weiß ich, weil ich meine Selbstständigkeit trotz Rentenbezugs weiterführen möchte und kann. Da sagte man mir auch, welche Konsequenzen das für die KK (hier: DAK) hat, auch wenn ich nicht selbständig bleibe. Da ich da aber vor über einem Jahr in der Beratung war und mein Rentenbezug erst in wenigen Jahren beginnt, habe ich die Antwort leider vergessen, was Nebeneinkünfte betrifft. Aber die wussten damals, wie man sich verhält, was die KK betrifft.
Marlis Blunk

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 7:28 AM   in response to: juergen13716 in response to: juergen13716
 
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Hallo Jürgen,
bei der Rentenberatung war ich schon. Die wussten selbst nicht, wie sie mein Einkommen bewerten sollen (ich darf erst ab 1.1.18 dazuverdienen, was ich will). Sie wollen sich im nächsten Sommer bei mir melden und dann meinen Steuerbescheid sehen. Vermutlich muss ich dann zurückzahlen.
Für die KK spielt es eine Rolle, wieviel Zeit ich aufwende für meine Autorentätigkeit. Auch ob es mein Haupteinkommen ist oder nicht (was einige Monate der Fall ist). Die haben sich schon seit einem halben Jahr nicht mehr gemeldet, aber irgendwann werden sie kommen. Und wenn ich was zahlen muss, dann kann ich das bestimmt auch steuerlich in Anrechnung bringen. Deshalb würde ich das gern vor meiner Steuererklärung geregelt wissen.
juergen13716

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 8:22 AM   in response to: Marlis Blunk in response to: Marlis Blunk
 
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Ach, es geht um den Hinzuverdienst. Eine gewisse Summe, die ich hier nicht nennen möchte, gilt als Freibetrag. Der Rest muss versteuert werden. Ja, das scheint eine komplizierte Angelegenheit zu sein, da weiß ich leider auch nicht weiter. Eine Möglichkeit ist es, zur Beratung vom Finanzamt zu gehen (die zu Beratungen verpflichtet sind), eigentlich müsste man es dort wissen. Hoffe ich jedenfalls. Alles Gute und und mit der Hoffnung auf "keine bösen Überraschungen".
leszinski bettina

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 8:43 AM   in response to: Marlis Blunk in response to: Marlis Blunk
 
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Von Marlis ...Auch ob es mein Haupteinkommen ist oder nicht (was einige Monate der Fall ist).

Die Krankenkasse legt für ihre Berechnungen das durchschnittliche Monatseinkommen eines Jahres zugrunde (gesetzlich festgelegt). Denen muss man ganz schön auf die Finger gucken. Bei meiner letzten Prüfung wurde meine Autorentätigkeit als hauptberuflich eingestuft. Die Dame von der KK hatte keine Lust viel zu rechnen und hatte nur dieEinnahmen der letzten drei Monate angefordert.Wäre teuer für mich geworden. Ich habe gleich Einspruch eingelegt und eine Aufstellung des Jahreseinkommens eingereicht und wurde dann als geringverdiener eingestuft. Grundsätzlich zu empfehlen ist für Hauptberufler die Künstlersozialkasse.
Marlis Blunk

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 10:35 AM   in response to: leszinski bettina in response to: leszinski bettina
 
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Hallo Bettina,
deute ich das richtig, dass Du auch Rente beziehst? Und wenn Du jetzt Geringverdiener bist, zahlst Du dann nur den halben Beitragssatz?
Ich bin ja durch die Rente ganz normal bei der KK versichert, d.h. wie ein Arbeitnehmer. Ich habe auch nicht vor, das Schreiben hauptberuflich zu machen (ich bin froh, dass ich nicht mehr muss und ich schreibe, wenn ich Lust habe). Trotzdem kann man mit einem Buch so einen Erfolg haben, dass ein normaler Arbeitnehmer (auch bei der KK) bei dem Einkommen feuchte Augen bekommt. Nur zwei Monate später kann der Spuk auch wieder vorbei sein. Das macht es ja so schwer planbar.
juergen13716

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 10:48 AM   in response to: Marlis Blunk in response to: Marlis Blunk
 
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Oh ja, das stimmt. Das kennen auch die über die KSK Versicherten. Dort muss man bis zum 1. Dezember eines jeden Jahres angeben, was man im neuen Jahr an Einnahmen erwartet. Okay, abgesehen von E-Boks kann ich das in etwa sagen.

Aber was ist mit KDP? Wird mein neues E-Book im Februar ein Knaller oder versinkt es im Nirwana? Und laufen die anderen sehr gut, weniger gut oder gar nicht mehr. Wie soll man das wissen? Gut, man kann seine Prognose auch wieder herunter- oder hochsetzen, muss das aber gut im Auge behalten, sonst zahlt man als Monatsbeitrag zu viel (was für einen selbst ärgerlich ist, auch wenn dann mehr in die Rente fließt) oder zu wenig, was einem von der KSK als nachteilig ausgelegt werden kann. Die KSK-Leute hier werden wissen, was ich meine.
leszinski bettina

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 12:43 PM   in response to: Marlis Blunk in response to: Marlis Blunk
 
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Nein Marlis, ich beziehe keine Rente bin aber Teilzeitbeschäftigt und bleibe es auch, so habe ich immer ein sicheres Einkommen. Geringverdiener bedeutet aus der Sicht der gesetzlichen Krankenkasse maximal Einnahmen aus der freiberuflichen Tätigkeit von 1487,50,-Euro. Dieser Betrag wird zur Berechnung der Beiträge als Mindesteinkommen festgelegt. Verdient jemand mehr, wird ein Mindesteinkommen von monatlich 2231,25 Euro veranschlagt. Also, sobald du 1488 Euro oder mehr verdienst. Die KSK richtet sich nur nach den tatsächlichen Einnahmen, da man dort aber nur die Hälfte der Beiträge zahlen muss, ist es erheblich günstiger.

An dich Jürgen, solange man den Höchstbetrag für die Bemessungsgrenze nicht erreicht hat, muss man egal wo die Beiträge zwischendurch immer wieder anpassen lassen. Während die AOK von mir immer eine genaue Aufstellung der Einnahmen und der Ausgaben haben wollte (mit allen verfügbaren Belegen, Anlage EÜR und Kontoauszügen) reicht der KSK eine Schätzung. Die sollte aber auch möglichst genau sein. Nach meinen Informationen werden spätestens nach vier Jahren Mitgliedschaft die Einnahmen Anhand der Steuerbescheide überprüft.
juergen13716

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 1:01 PM   in response to: leszinski bettina in response to: leszinski bettina
 
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"Nach meinen Informationen werden spätestens nach vier Jahren Mitgliedschaft die Einnahmen Anhand der Steuerbescheide überprüft."

Die "Teilnehmer" wählt zwar der Computer aus und kann auch einige Jahre dauern, bis man bei der KSK-Prüfung an der reihe ist, aber bei mir ging es gut aus, zudem im Schnitt der letzten 5 Jahre Abweichungen der Angaben von 20 Prozent nach unten und oben toleriert werden.
Michael Peroutka

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 1, 2017 11:50 PM   in response to: juergen13716 in response to: juergen13716
 
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Moin,

na, zum Glück muss ich mir da keine Gedanken machen (wird erst in 20 Jahren relevant....).

Für alle die jetzt Zweifel haben was im Falle ihres Hauptjob und Nebentätigkeit als Autor passiert:

https://www.akademie.de/wissen/nebenberuflich-selbststaendig/sozialversicherung

2 wichtige Aussagen:

1) Bei vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern gelten zusätzlich ausgeübte selbstständige Tätigkeiten grundsätzlich als nebenberuflich. Auf die Höhe des Gehalts kommt es dabei normalerweise nicht an.

2) Solange Nebenberuf tatsächlich Nebenberuf ist, brauchen Sie auf Ihre selbstständigen Nebeneinkünfte normalerweise keine Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung zu entrichten. Die bezahlen Sie ja in Ihrem Hauptberuf.

Was jetzt den ein oder anderen Schlaumeier nicht davon entbindet es bei der Steuer anzugeben ;)

Grüße,
mp

Marlis Blunk

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Re: Rente, Tantiemen und Krankenkasse. Wer hat Erfahrung damit?
Posted: Nov 2, 2017 10:20 AM   in response to: leszinski bettina in response to: leszinski bettina
 
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Hallo Bettina,
danke für die Zahlen. Trotzdem noch einmal meine Frage: Zahlt man für Nebenverdienst den vollen Beitragssatz von ca. 15, 6 %, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber? Und Pflegeversicherung womöglich auch noch?
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